Maßnahmen zum Schallschutz im Büro.
Der Schallschutz und Akustik im Büro oder beim Hausbau, wird leider relativ oft vernachlässigt.
Meist stellt man erst nach der Neuplanung und Einrichtung mit Büromöbel den mangelnde Schallschutz fest.
Grundsätzlich sollten alle "Akustikwände" eine gewisse Flexibilität aufweisen, elektrifizierbar sein und natürlich aus "schallabsorbierenden" Materialien bestehen".
Eine einfache "Platte" die als "Sichtschutz" zwischen einem Schreibtisch steht, hat nichts mit Schallschutz zu tun.
Folgende Schallschutzsystem für das Büro gibt es und unterscheidet man.
1. freistehende Stellwände
Diese Stellwände sogenannte "Blocksysteme", bestehend aus Rahmen und einem Füllsystem. Sie sind flexibel und die einzelnen Module miteinander verkettbar.
Sie sind absorbierend und werden nicht mit dem Baukörper verbunden. Eingesetzt werden diese Schallschutzsysteme im "Open Space" und "Kombibüros".
2. Raum in Raum Systeme
Selbsttragende Monoblockbauweise bestehend aus Rahmen und einer schallabsorbierender Füllung, meist werkzeugfrei versetzbar, da keine Befestigung am Baukörper besteht.
Geeignet für "Open Space", Kombibüros und Mischformen der Büroeinrichtung. In diesen "Schallschutzsystemen" kann auch das komplette Kabelmanagement untergebracht werden.
3. Trennwandsysteme
Diese "raumhohen" Schallschutzsysteme bestehen aus einem Ständerwerk, Rahmen und einer schallabsorbierenden Füllung. Diese Wände sind "schalldämmend" und/oder "schallabsorbierend". Sie werden komplett mit dem Baukörper (Decke, Boden) verschraubt und bieten einen sehr hohen Schallschutz. Trennwandsysteme eignen Sie für
Zellenbüros und für Kombibüros. Bei der Hausplanung bzw. der Büroplanung kann hier auf einen "Doppelboden" verzichtet werden da diese Wände das kompletten Kabelsysteme aufnehmen können.
Akustik im Haus und Büro
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