 | Küchenplanung |
Anonymous schreibt "Wer baut, sollte besonders den Raumbedarf in der Küche genau ermitteln. Unterhält man sich mit frisch gebackenen Eigenheimbesitzern, so kriegt man allzu häufig zu hören, was diese jetzt alles anders machen würden. Größere Terrasse, andere Fenster - vor allem aber ist es die Küche und ihr Innenleben, das bei regelmäßiger Benutzung immer wieder für lange Gesichter sorgt. Denn bei der Planung der künftigen Küche wird viel Wert auf schöne Optik und tolles Design gelegt, ohne zu bedenken, welche Arbeitsabläufe und Handgriffe besonders oft vorkommen. Neben Pfannen, Töpfen, Geschirr und Besteck müssen auch Arbeitshelfer, Lebensmittel, Essig und Öl, Gewürze und etliches mehr griffbereit und übersichtlich untergebracht werden.
Wer gerne und häufig einen Kuchen backen will, hat völlig andere Wünsche und Vorstellungen von der richtigen Raumaufteilung als ein Single-Haushalt, in dem außer zu besonderen Anlässen vorwiegend mit der Mikrowelle "gekocht" wird.
Anstatt auszuflippen und nach der Abrissbirne zu rufen, empfiehlt es sich also, sorgfältig zu planen. Denn bei geschickter Ausnutzung des vorhandenen Raumangebots kann z.B. in Schränken mit höheren Seitenteilen und Rückwänden bis zu 55 Prozent mehr Platz geschaffen werden. Eine Komplettausstattung mit Vollauszügen sorgt für mehr Überblick und zusätzliche Raumreserven. Wer dann noch bei der Inneneinteilung von Schubladen und Auszügen zu pfiffigen Ordnungssystemen wie z.B. Orga-Line von Blum greift, der zeigt dem weit verbreiteten Phänomen der vermüllten oder unordentlichen Schublade gleich im Vorhinein die rote Karte: Denn Chaos kann sich nur da ausbreiten, wo den Dingen nicht von Anfang an ihr ureigener Platz zugewiesen wurde.
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