 | Erdwärmeheizung |
Anonymous schreibt "Neuentwicklung bei Erdwärmeheizung halbiert Fläche der Erdabsorber.
Das Wetter hat so seine Launen. Bauherren, die mit Sonnenenergie heizen, holen die Wärme deshalb oft nicht mehr vom Dach, sondern aus dem Boden, vielfach mit bis zu 80 Meter tiefen Erdsonden - oder mit horizontalen Erdabsorbern, in denen zur Wärmeaufnahme ein frostsicheres Glykol-Wasser-Gemisch zirkuliert. Eine Wärmepumpe hebt das Temperaturniveau des Wassers auf 40 bis 50 Grad und speist damit eine Fußbodenheizung oder Radiatoren.
Bei diesem Verfahren sind die Erstellungskosten geringer als bei vertikalen Sonden, aber es fehlt oft an der notwendigen Grundstücksfläche. Dieses Handicap wurde jetzt beseitigt.
Der Systemanbieter Waterkotte, Herne arbeitet fortan mit kompakten "Reprosolmatten", einem Rohrgeflecht mit nur 2 mm dicken Kunststoffröhrchen. Die Matten werden unterhalb der Frostgrenze im Erdreich vergraben. Für ein Eigenheim gemäß Niedrigenergiehaus-Standard genügt eine Absorberfläche von 60-80 qm - oder grob gerechnet die halbe Wohnfläche -, die im Garten verfügbar sein muss. Die flexiblen Matten sind leicht zu handhaben, und der Bauherr hat nach wenigen Tagen wieder ein eingeebnetes Grundstück.
Erdwärmeheizung
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