Bodengüte
Nach DIN 1054 unterscheidet man im wesentlichen drei Bodengüten:
Fels ist sehr fest und hoch belastbar. Die für die Errichtung von Bauwerken notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen können jedoch sehr kostspielig sein (Sprengung).
Bindiger Boden ist ein Boden mit hohem Anteil an Ton oder Lehm oder sonstigen Feinstoffen. Bindige Böden haben unter Umständen eine inhomogene Struktur und setzen sich daher unter Druckbelastung unregelmäßig. Je nach dem Anteil von Ton und Lehm sind diese Böden auch schlecht wasserdurchlässig. Wasser kann sich sammeln und verringert die Tragfähigkeit, außerdem reagiert der Boden auf Frost.
Nicht bindiger Boden ist ein Boden mit geringem oder unwesentlichem Anteil an Feinstoffen, zum Beispiel sandige oder kiesige Böden. Entgegen dem Sprichwort handelt es sich hierbei um sehr gute Baugründe, denn Wasser kann gut abfließen und Setzungen erfolgen in der Regel gleichmäßig, so daß Bauschäden unwahrscheinlich sind. Hier Werbung !
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